Are romance heroes like dogs?

Wie ich finde, eine sehr interessante Frage. Die Autorin Jannine Corti Petska schreibt in einem Blogpost auf der Seite der Autorin Vanessa Kelly, dass ihre Hunde sie zu ihren Charakteren inspirieren und zählt dies an einigen Beispielen auf. Und wenn man sich das durchliest, ist die These mit einem klaren 'Ja' zu beantworten. Ich habe ihre Liste übernommen, übersetzt und sie so umgeschrieben, dass es allgemein zu romantischen Romanhelden  (Egal ob aus dem Genre Romantic Fantasy, Romantic Suspense oder Erotik etc. pp)  passt, weil ich finde, dass da sehr viel Wahrheit dahinter steckt...

Hunde lieben bedingungslos. Am Ende der Geschichten, lieben sich der Held und die Heldin ebenso bedingungslos.

Hunde markieren ihr Territorium. Der Held des Romans tut dies ebenfalls mit der Heldin, nur das er nicht sein Bein dafür hebt. Er tut dies eher mit seinen Händen. ;) Ergänzung von Melanie: Sobald ein bisschen Fantasy enthalten ist, drückt der Held der Heldin sein Zeichen auf, bei denen die Heldin danach ein sichtbares Zeichen trägt, sei es ein Biss oder ein Mal

Hunde fressen dir aus der Hand. Nicht lange und die Heldin schafft es, dass der Held der Geschichte ihr sprichwörtlich aus der Hand frisst.

Hunde sind treu. Der Held und die Heldin eines Romans sind sich treu ergeben und streunen nicht umher und schnüffeln an jedem Hinterteil, das vorbei gelaufen kommt. Okay Hunde streunen herum aber ihrem Herrchen gegenüber sind sie treu und loyal und genauso sind es die Helden der Romane gegenüber ihren Angebeteten.

Hunde müssen nur ihren Hundeblick aufsetzten und wir sind verloren. Tja, die Helden schaffen dies ab und an auch mit ihren Blicken und wenn nicht, lassen sie Taten sprechen...

Hunde jagen Katzen. Der Held eines Romans jagt auch Katzen... Also die mit zwei Beinen und hat es meist auf ein ganz bestimmtes Schmusekätzchen abgesehen. ;)

Hunde liegen auf dem Rücken, um sich den Bauch kraulen zu lassen. Das muss ich jetzt nicht weiter erklären oder? *lach*

Hunde schnüffeln an sehr privaten Regionen herum. Auch das muss ich nicht näher erklären. Ihr wisst alle, was sie in den Büchern so treiben.

Hunde verschlingen ihr Fressen. Na ihr erkennt in welche Richtung das nun abgedriftet ist. Wenn die Helden des Romans "fressen", dann tun sie es bis zum letzten Krümmel. Und nicht nur sie sind danach gesättigt und mehr als zufrieden, auch das "Fressen" kann sich nicht beschweren. ;)

Man könnte jetzt noch mehr Eigenschaften von Hunden aufzählen, wie zum Beispiel, dass Hunde gerne mal an Beinen rumrammeln (Ich habe gerade ein sehr komischen Bild im Kopf, wie der Held...), Hund zwicken einen und wollen spielen (Manchmal muss der Held etwas härter vorgehen, um seinen Willen zu bekommen und seine Heldin zum spielen zu animieren), Hunde neigen ihre Köpfe auf ganz bestimmte Weise (Das Äquivalent bei den Helden ist die typisch erhobene Augenbraue), und und und.

Eindeutig, Hunde sind den romantischen Helden aus den Romanen nicht unähnlich. ;)

4 Kommentare

{ Niniji } at: 24. Mai 2012 um 18:58 hat gesagt…

*lach* genial!

{ Melanie S. } at: 24. Mai 2012 um 19:29 hat gesagt…

Oh, das ist ja mal ein süßer und genialer Post! Herrlich zu lesen.

Und zu Punkt 2: von wegen Territorium markieren - sobald mal ein bisschen Fantasy zur Geschichte kommt drückt der Held der Heldin sein Zeichen auf. Ich habe hier unzählige Bücher, bei denen die Heldin danach ein sichtbares Zeichen trägt, sei es ein Biss oder ein Mal ;) Passt also auch perfekt zur Charakterisierung :)

{ Mia } at: 24. Mai 2012 um 19:57 hat gesagt…

Oh stimmt, gleich mal ergänzen. Siehste, darauf bin ich jetzt nicht gekommen, obwohl es eigentlich immer so ist :)

{ Linda Mignani } at: 26. Mai 2012 um 08:12 hat gesagt…

Hihi, ein toller, sehr zutreffener und lustiger Blogeintrag. :o)

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