Das Buch war Sch...!

Dass Autoren nicht gerne schlechte Kritiken bekommen ist ja weitreichend bekannt und absolut nachvollziehbar. Da sitzt man monatelang an einem Projekt und dann kommt jemand daher und macht es madig. Und ja, auch ich gehöre dazu. Ich kann nun mal nicht jedes Buch gut finden, Geschmäcker sind verschieden. Aber wenn ich ein Buch schon nicht gut fand, schreibe ich nicht nur auf gut deutsch gesagt:

"DAS BUCH WAR SCHEIßE!!!"

Nein, ich erkläre bzw. versuche es so gut wie möglich zu begründen, wieso, weshalb und warum ich es nicht toll fand. Und ich hoffe wirklich, dass man das auch erkennt. Dass es dann ab und an mal epische Ausmaße annimmt, ist nicht weiter verwunderlich. Ich kann mich manchmal einfach nicht bremsen und dann kommen da 1300 Wörter Reviews heraus.

Manche Blogger verfassen keine schlechten Kritiken mehr, sei es, weil sie es sich nicht mit den Verlagen verscherzen wollen, die ihnen Nachschub an Lesestoff schicken oder weil sie schlicht und ergreifend keinen Ärger mit dem Autor / der Autorin haben wollen oder dem dazugehörigen Verlag. Ich gehöre nicht zu der Sorte. Wie gesagt, Geschmäcker sind verschieden und man kann nicht alle zufriedenstellen, und dass ich damit anecke, ist mir durchaus bewusst. Ich kann nicht nur stur lächeln und winken und jedes Buch mit der höchsten Punktzahl bewerten. So ticke ich nicht aber ich versuche so sachlich wie möglich meine Kritik zu verpacken und niemanden zu beleidigen, was mir allerdings nicht immer gelingt, schließt man auf die Reaktionen.  Jeder der mich kennt, würde mich mit den Worten "brutal ehrlich" beschreiben. Ich sage was ich denke und das kommt bei manchen Leuten nicht besonders gut an. Glaubt mir, ich versuche mein Möglichstes und schreibe auch schon mal gut und gerne ein paar Tage an einer Review und überarbeite sie so lange, bis daraus eine einigermaßen vernünftige und konstruktive Kritik entstanden ist. 
Aber ich möchte hier einfach nicht nur Bücher vorstellen, die ich gut fand und von denen ich restlos begeistert bin. Das wäre mir und bestimmt auch euch zu langweilig. Und Langweilen ist wirklich das Letzte, was ich möchte. 
Ich schreibe über Bücher, zu denen ich auch etwas zu sagen habe. Bei manchen Romanen fällt mir einfach nichts ein, auch wenn ich sie eventuell sehr gut fand. Aber wenn mich jemand nach einer Review zu einem bestimmten Buch fragt, welches ich lesen werde bzw. gelesen habe, schreibe ich diese, auch wenn sie Negativ ausfallen könnte. Das zeigt mir einfach, dass euch meine Meinung interessiert.

Ich habe letztes Jahr schon einmal etwas darüber geschrieben, dass man als Blogger angreifbarer ist als jemand, der bei Amazon (mehr oder weniger) anonym seine Meinung kundtut. Zudem sind manche Amazonbewertungen viel schlimmer und zum Teil sogar richtig beleidigend aber die Verfasser sind nicht annähernd so präsent wie wir Blogger.  Gerne stürzt man sich dann auf uns und droht, wie in einem aktuellen Fall sogar mit Anwalt und rechtlichen Konsequenzen. Die Reaktion finde ich persönlich überzogen und hat schon fast etwas von einem kleinen, bockigen Kind, dem man etwas weggenommen hat. 

Wie man in manchen meiner niedriger bewerteten Reviews lesen kann, habe ich zum Teil lange überlegt, ob ich sie veröffentlichen sollte oder nicht, weil ich genau weiß, dass da was kommen könnte, auch wenn es meist halb so wild ist und ich die Personen auch verstehen kann. Zudem reagieren sie überwiegend freundlich und putzen mich nicht herunter, wie eine andere Person im letzten Jahr. Der Ton macht die Musik, und wenn mir jemand freundlich mitteilt, dass meine Kritik bei ihr nicht gut angekommen ist, reagiere ich auch dementsprechend darauf. 

Jedenfalls hat mich dies alles zum Nachdenken angeregt und worauf ich eigentlich hinaus will: Ich werde auch weiterhin negative Reviews über Bücher verfassen, die meiner Meinung nach nicht gut waren, was nicht heißen soll, dass sie euch nicht gefallen könnten. Allerdings bin ich am Überlegen, ob ich mein Bewertungssystem abschaffe. Man kann manche Bücher damit einfach nicht richtig bewerten. Wenn ich zum Beispiel einem Erotikroman nur 3 Punkte gebe, dann aus anderen Gründen als einem Thriller. Die Kriterien, nach denen ich bewerte sind viel zu unterschiedlich. Ich frage mich manchmal selbst, wieso ein Buch 4 Punkte von mir bekommen hat und ein Anderes die gleichen, obwohl mir das Erstere viel besser gefallen hatte. Sie stammen aber aus unterschiedlichen Genres, das ist fast so, als ob ich Hunde mit Katzen gleichsetzen wollte. Ich würde das Weglassen der Bewertungseinheiten nur hier auf meinem Blog tun, bei Amazon muss ich Sterne vergeben, wenn ich es posten möchte. Ihr müsst also eventuell zukünftig meine epischen Ergüsse komplett lesen, falls ihr das nicht sowieso tut, um meine Einschätzung des Buches zu erfahren oder ihr schaut einfachheitshalber bei Amazon nach.

Wie gesagt bin ich am Überlegen und deswegen möchte ich nun euch fragen: Schaut ihr auf die Punktevergabe bei Rezensionen oder findet ihr sie belanglos?


Edit: Da sich viele für das Bewertungssystems ausgesprochen haben, bleibt es bestehen. Allerdings werde ich es etwas konkretisieren. 
Und ich bin sehr überrascht, dass dieser Artikel so ein Selbstläufer geworden ist.  Danke für eure Anregungen und Meinungen :) 

15 Kommentare

{ Ela } at: 3. Januar 2012 um 16:49 hat gesagt…

Hey,
ein toller Artikel!
Ich kann Dir sehr gut verstehen, auch ich werde weiterhin meine Bücher negativ wie positiv bewerten. Wenn ich das nicht mehr kann, kann ich mir selbst nicht mehr ins Gesicht schauen. Ich finde auch, der Ton macht die Musik. Wenn ich ein Buch abgebrochen hab oder schlecht fand, begründe ich auch warum.
Ich vergebe eigentlich bei mir keine Punkte, werde es aber evt. nun doch einführen, da es ohne Bewertung auch irgendwie blöd ist und die Fazits schon mal missverstanden werden.
LG Ela

{ misakitty } at: 3. Januar 2012 um 17:01 hat gesagt…

Schöner Beitrag,also ich habe schon seit längerem mein Punktesystem abgeschafft, ich schreibe nur abschließende Worte. Daran merkt man halt,obs gefallen hat oder nicht.

Bei Amazon ist es schon schwieriger wegen den Sternen, aber was bringts den Autoren wenn man nicht die ehrliche Meinung schreibt.Nix.

vlg misa

{ irina } at: 3. Januar 2012 um 17:23 hat gesagt…

Ich finde es vollkommen legitim, negative Rezensionen zu veröffentlichen – wenn man sachlich bleibt, allemal. Ich bin einfach der Meinung, dass man das Recht hat, jedes Produkt, für das man sein hartverdientes Geld ausgegeben hat, positiv wie negativ zu bewerten. Das immer wieder genannte Argument, dass in einem Buch viel Herzblut steckt, finde ich nicht überzeugend; in der Entwicklung eines Computerspiels oder in einem Musik-Album steckt auch viel Herzblut und kein Mensch käme auf die Idee, sich über negative Kritiken aufzuregen.

Ich bin übrigens ein Verfechter von (zusätzlichen) Punktewertungen. Punkte helfen mir immer sehr bei der Einordnung eines Textes. Oftmals lese ich eine Kritik und weiß am Ende nicht so wirklich, wie der Rezensent das Buch denn nun eigentlich fand. Umgekehrt erwische ich mich immer wieder dabei, dass ich in meinen eigenen Rezensionen die guten Dinge nur kurz erwähne, aber ausführlicher auf die negativen Dinge eingehe – Punkte rücken die Sache dann ins rechte Licht und machen noch mal deutlich, dass das Buch trotz der ausführlichen Kritik eigentlich gut war.

{ Ela } at: 3. Januar 2012 um 17:29 hat gesagt…

Genau das meien ich, Irina. :)
Das ist der Grund warum ich darüber nachdenke, ein Bewertungssystem einzuführen.
LG Ela

{ Petra Schier } at: 3. Januar 2012 um 19:24 hat gesagt…

Ein sehr guter Artikel! Aus Sicht der Autorin (denn das bin ich) möchte ich dazu sagen: Natürlich sind wir Schreiberinnen und Schreiber empfindliche Pflanzen. Klar möchten wir am liebsten nur Gutes über unsere Bücher hören und lesen. Aber das ist schlicht und ergreifend nicht möglich. Geschmäcker gibt es so viele wie Menschen auf diesem Planeten (ich vermute sogar noch mehr), und ein Buch kann nicht allen Menschen gleich gut gefallen. Mir ist es lieber, ein Leser sagt/schreibt mir, wenn ihm oder ihr mein Buch nicht gefallen hat, solange er/sie dies sachlich begründet. Schlimm finde ich Rezensionen, die scheinbar grundlos unter die Gürtellinie knallen oder sonstwie beleidigend oder herabwürdigend daherkommen. Klaren, nachvollziehbaren Argumenten stehe ich offen gegenüber, denn auch daraus kann ich etwas ablesen: Dass der Rezensent sich mit meinem Buch befast hat - auf die eine oder andere Weise. Und wenn er es nicht mag, ist das in Ordnung.
Sicherlich kriege ich jedesmal einen Schreck, wenn mir eine negative Kritik auf eines meiner Bücher begegnet oder bei Amazon jemand nur einen oder höchstens zwei Punkte vergeben hat. Andereseits zeigt es eben, dass ein und derselbe Text auf verschiedene Menschen einfach ganz unterschiedlich wirken kann und auch die Erwartungshaltungen gegenüber einem Roman verschieden sind.
Ich finde es also absolut legitim und wichtig, wenn ihr Rezensenten weiterhin ehrlich eure Meinung sagt. Denn was sollen wir Autoren mit einem Einheitsbrei aus "O wie toll"-Kritiken, wenn man dabei das Gefühl hat, der Rezensent fühlte sich verpflichtet, etwas Gutes zu schreiben? Das ist nicht der Sinn einer Rezension.
Also: Weiter so!

{ Anorielt } at: 3. Januar 2012 um 21:50 hat gesagt…

Du hast natürlich in allen Punkten recht. Ich rege mich auch immer über die Leute auf Amazon auf die eine negative Rezension aufgrund der blödsinnigsten Sachen geben. Wenn man sich vorher nicht darüber informiert hat um was es in dem Buch geht, sollte man sich später auch nicht beschweren. Nur so als Beispiel. Allerdings bin ich gerade etwas verwirrt, was war denn der Anstoß für diesen Post? Mir kommt es vor als hätte ich irgendwas wichtiges verpennt.

{ Susanne } at: 3. Januar 2012 um 22:15 hat gesagt…

Ich kann Petra Schier nur aus ganzem Herzen zustimmen. Jede Kritik, die sachlich und begründet ist, ist eine gute Kritik - weil ich als Autorin daraus lernen kann. Ich sehe, was funktioniert, was nicht, ich kann erkennen, was anders angekommen ist als ich es intendiert hatte und ich bekomme meine Schwächen von neutraler Seite aufgezeigt. Wunderbar. Für solche Gutachten müsste man als AutorIn eigentlich Geld hinlegen, die sind nämlich kostbar und für die Weiterentwicklung des eigenen Schreibens unabdingbar.
Also: immer schön kritisch bleiben. :-))

{ buchverliebt } at: 4. Januar 2012 um 00:07 hat gesagt…

Du hast natürlich recht mit dem was du schreibst, aber ich möchte nun nur auf deine Überlegung zu deinem Bewertungssystem etwas sagen:
Und zwar habe ich schon des öffteren eine ausführlichere Bewertung gesehen als diese schlichte "Bis-zu-5-Punkte-Vergabe", die ich wohlbemerkt selber nutze.
Beispielsweise je eine einzelne Bewertung und diese, bei Bedarf, zusammenfassend zu einer gesamtwertung:
~ Cover-Gestaltung 3/5
~ Preis-Leistung 5/5
~ Sprache 4/5
~ Inhalt 5/5
~ Spannung 2/5
~ Emotionen 4/5
~ Umsetzung 2/5

Oder ähnliches.

Liebe Grüße
Sarah

{ Nazurka } at: 4. Januar 2012 um 01:56 hat gesagt…

Ich muss sagen, dass ich viel nach dem Bewertungssystem gehe. Wenn ich sehe, dass ein Buch schlecht bewertet wurde, lese ich die Rezension komplett und kann daher auch nachvollziehen, warum, wieso und weshalb derjenige das Buch so rezensiert hat.

Ich finde es ganz witzig, dass du das Thema zur Ansprache bringst. Habe ebenfalls letztens eine 1-Stern Rezi gepostet (wo ich überlegt habe, sogar 0 zu geben, so grottig fand ich das Buch) und dann komm auch auf Amazon und sehe erstmal, wie alle meine aktuellen Rezis negativ bewertet worden sind. Und da denke ich mir jedes Mal nur, dass da eine gewisse Person anscheinend einfach keine Kritik wegstecken kann. Dann sollen diese Personen auch nicht Autoren werden, Basta. :)

Tolle, ehrliche Meinung von dir. Und ich bin deiner Meinung - Negative Rezensionen gehören dazu. Ich rezensiere prinzipiell jedes Buch, dass ich gelesen habe. Und ich merke oft, dass negative Rezis einfach auch den Lesern helfen - und das ist es, worauf es ankommt.

Liebe Grüße,
Nazurka

{ Mila } at: 4. Januar 2012 um 08:45 hat gesagt…

Êin sehr guter Text. Es scheint sich ja zu häufen, dass Blogger unter Autorenfeuer geraten, was ich schon reichlich seltsam finde. Jemand der mit seinem Buch an die Öffentlichkeit geht(gerade mit seinem Erstlingswerk), sollte sich auf Kritik einstellen. Es kann nun einmal nicht jeder die gleiche Meinung haben und vernünftig wäre dann wohl: Ohren auf und zuhören. Lernen. So wie man das halt macht bei Kritik. Wobei man die wichtigen Punkte am kritisieren schon in der Grundschule lernt: Nicht beleidigen, nicht persönlich werden.

Wenn sich alle daran halten, dann sollte wohl alles gut sein. Wer keine Kritik abkann, sollte sich eventuell überlegen, seine Bücher nur im Freundeskreis zu verteilen...

Zum Bewertungssystem: Ich habe auch keins, habe mir allerdings schon öfter überlegt eins einzuführen. Bei anderen Blogs gehe ich nämlich stark danach. Gerade wenn ich in älteren Rezensionen stöbere, lese ich häufig nur die 1 oder 5 Punkt (oder eben Equivalent) Bewertungen.

Liebe Grüße,
Mila

{ Soleil } at: 4. Januar 2012 um 13:24 hat gesagt…

Ich habe kein Bewertungssystem und brauche dieses auch bei anderen Rezensionen nicht. Wer in seinem Text nicht ausdrücken kann, wie er (oder sie) das Buch fand, wird es auch mit Sternen nicht richtig ausdrücken können. Ich bin oft sogar ziemlich irritiert davon, wenn eine Rezi nach einem schlechten Buch klingt, dann aber trotzdem 4 oder sogar 5 Sterne vergeben werden.
Allerdings liegt das ja an jedem selbst, wo die eigenen Vorlieben liegen. Mich zwingt ja niemand, mir die Sterne anzusehen ;-)
Was mir vor einiger Zeit aber aufgefallen ist: Mancher Leser einer Rezi "liest" dann nur die Sterne und nicht den Text.

Ich bin übrigens auch sehr für ehrliche, konstruktive Kritik. :)

{ Mia } at: 4. Januar 2012 um 16:30 hat gesagt…

Ihr habt mich überzeugt, mein Bewertungssystem bei zu behalten. Ich werde es nur leicht abändern.

@buchverliebt
Ich glaube ich teste das auch mal aus mit diesen einzellnen Kriterien

@Nazurka
*g* wie ich gesagt habe "kleines, bockiges Kind"

@Mila
Mein Freund hat auch schon zu mir gesagt "Wenn du nichts gutes zu sagen hast, sage am besten gar nichts!" Ich sehe das wie du, wenn sie absolut nicht mit Kritik umgehen können, sollten sie nichts veröffentlichen. Man kann nie alle zufriedenstellen. Manchmal denke ich mir auch, die halten ihre Bücher für das Meisterwerk schlechthin und alle die es nicht gut sind für sie Banausen ;)

@Soleil
Ein Bewertungssystem ist manchmal ganz gut, denn ich bin bestimmt nie die einzige die sich ab und an denkt "Da habe ich jetzt soviel geschrieben und habe dennoch noch das Gefühl, um den heißen Brei herum zu reden." Wie @Irina schon sagte, helfen sie einem ab und an den Text richtig einzuordnen.

Vielen lieben Dank für eure zahlreichen Kommentare und es freut mich, dass euch meine nächtlichen Gedanken gefallen *g*

Liebe Grüße

{ Mia } at: 5. Januar 2012 um 07:47 hat gesagt…

Oh Gott so viele Kommentare *g*
@Anorielt
Stein des Anstoßes? Mhm... eigentlich war es nichts Bedeutendes. Im Dezember hat ein anderer Blogger gesehen, dass ich ein Buch las und mich gefragt, ob ich denn nicht etwas darüber schreiben könnte. Ich sagte ihm aber gleich, dass es mir bis dahin nicht gefallen hatte. Aber da er gerne meine Meinung hören wollte, habe ich die Review geschrieben aber überlegt, sie nur ihm zu zeigen. Jedenfalls habe ich sie veröffentlicht. Jedenfalls spukte mir dann im Kopf herum, dass manche gar keine negativen Reviews mehr schreiben (sagen sie selber) oder das mir schon aufgefallen ist, dass manche Blogger, sobald da steht Rezensionsexemplar, diese nie schlechter als "gut" bewerten. Das war so im großen und ganzen, was dahinter steckt.

{ Anorielt } at: 9. Januar 2012 um 21:18 hat gesagt…

Ah, verstehe :) Danke für die Aufklärung Mia

{ Seitenakrobatin } at: 19. Januar 2012 um 22:48 hat gesagt…

Ich habe gerade erst mein Blog gestaltet und versuche den aufzubauen (Rezensionen, Neuerscheinungen etc.) Und ich habe mir auch einen Kopf gemacht, ob ich Bücher die mir nicht gefallen rezensieren soll. Und dann dachte ich mir: na klar. Warum auch nicht? Wenn ich ein Buch nicht rezensieren würde oder es besser bewerte als es ist, dann tue ich mir keinen Gefallen und den Lesern meines Blogs auch nicht (auch wenn es noch nicht viele sind). Ich finde, man sollte sich schon auf die Rezensionen der Blogger verlassen können. Und wenn jemand nur mit gute Bewertungen um sich wirft, weil ein Verlag deshalb mehr Rezensionsexemplare schickt, kann ich (so Leid es mir tut) mit dem Blog nichts anfangen. Ich überlege mir durch diese Rezensionen ja ob ich mir das Buch kaufe oder nicht.

Toll dass du das Thema einmal angesprochen hast :)

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