Stephanie Madea - Night Sky - Sklave des Blutes

Titel: Night Sky - Sklave des Blutes
Seiten: 246
Verlag: SiebenVerlag
Preis: 16,50€
Leseprobe 

Inhalt:
Nach 100 Jahren kehrt der reinrassiger Vampir Jonas Baker zu seiner Familie zurück, da ein unerwarteter Todesfall geschehen ist. Nun wieder im Kreise seiner Familie, verlangt diese Unmögliches von ihm: Er soll nicht nur den Clan, anstelle seines verstorbenes Vater, führen, er soll zusätzlich gemäß der Tradition eine reinblüte Vampirin ehelichen.
Jonas beabsichtigt beides nicht zu tun, jedoch will er versuchen den Tod seines Vaters aufzuklären, der mysteriös und ohne klare Anzeichen verstorben ist. Dabei begegnet er Cira, der er unabsichtlich das Leben rettet und von der er vermutet, das sie etwas mit den Geschehnissen um den Tod seines Vaters zu tun hat.

Review:
Ein interessanter Auftakt zu einer Trilogie um Vampire, Dämonen, Schattenwandlern und anderen übersinnlichen Wesen, indem natürlich die Menschen auch zum Zug kommen.

In diesem Buch geht es um Cira, eine 34jährige Pilotin und einen hinreißenden Vampir namens Jonas. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich am Anfang mit beiden nicht ganz warm geworden bin, da mir vorallem Jonas ständig wechselnden Emotionen nicht ganz ersichtlich waren. Jedoch legte sich dies im laufe der Story und so erwärmte ich mich für die Beiden. Die Autorin schaffte es mit ihren detaillierten Schilderungen der Gefühle der beiden Protagonisten, sie als lebendige Charaktere darzustellen. Man konnte ihre Entscheidungen gut nachvollziehen auch wenn ich manchmal mit ihnen keiner Meinung und das Buch auch schon mal aus der Hand gelegt habe, weil ich damit nicht einverstanden war, aber nach dem weiterlesen wurde es auch für mich ersichtlich. Das zeigt mir aber auch, dass die Autorin versuchte innere Konflikte in ihre Figuren einzubauen und somit den Leser zu animieren, mit ihnen mitzufühlen, was sie bei mir definitiv geschafft hat.

Die aufkeimen Liebesgeschichte um Jonas und Cira war gut in die Story eingebettet. Die Beiden fühlen sich von Anfang an zueinander hingezogen und vorallem Jonas versucht dem zu wiederstehen. Doch letztendlich ergeben sie sich ihrer Liebe zueinander und so ensteht eine gefühlvolle und leidenschaftliche Liebesgeschichte. Auch das Auftauchen des Dämons und dessen Erzählweise passten gut und so erfuhr man aus erster Hand, was passiert und passieren soll und wieso es geschieht. Gerade dieser Gegensatz zwischen der gefühlvollen Art der beiden Protagonisten und dieser bösen des Dämons empfnad ich als erfrischend. Das riß die Handlung auf und wirkte erfrischend.  Der Schreibstil allerdings war manchmal nicht ganz so fließend, aber darüber kann man hinweglesen :)

Einen kleines Kritikpunkt habe ich aber auch. An manchen Stellen kam es mir so vor, als ob etwas bzw. 1 oder 2 Sätze fehlten. Der Übergang von einer Situation in die Nächste kam zu plötzlich und ohne ersichtlichen Grund. Spoiler: Was ich auch irritierend fand, war das Cira erst sagte, das sie nicht Cira Jane, sondern nur Cira heißt und keine 2 Seiten weiter fragt Jonas sie mit ihren vermeintlichen vollen Namen, Cira Jane Anderson, ob sie ihn heiraten möchte. War dies nun scherzhaft gemeint oder nicht?

Für mich war diesen Buch ein guter Start in eine neue Vampirreihe, auch wenn mir der Einstig anfangs schwer gefallen ist. Dennoch war die Handlung abwechslungsreich und ich bekam einen guten ersten Einblick in eine neue Fantasywelt und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzungen.
Aufgrund kleinerer Kritikpunkte bekommt das Buch von mir "nur" 4 von 5 Eulen.

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