Lara Adrian - Gejagte der Dämmerung

Autor: Lara Adrian
Seiten: 392
Verlag: Egmont Lyx
Preis: 9,99 €
 
Inhalt 
Nach qualvollen Jahren der Gefangenschaft wird Corinne Bishop vom Orden der Vampirkrieger aus der Gewalt des grausamen Dragos befreit. Der goldäugige Vampir Hunter hat die Aufgabe, sie zurück zu ihrer Familie zu bringen. Die schöne Frau weckt in dem sonst so gefühlskalten Krieger eine tiefe Leidenschaft, die diese schon bald erwidert. Doch Hunter hütet ein schmerzliches Geheimnis, das ihre Liebe für immer zerstören könnte … (Lyx)

Review
Seit Hunter das erste mal in Erscheinung getreten ist, freute ich mich auf sein eigenes Buch. Wahrscheinlich dachten Viele das er später einmal mit Mira zusammenkommen würde. Auch ich dachte das, da die Beiden unzertrennlich sind und Hunter sie auch in sein Herz geschlossen hat, obwohl er dies wahrscheinlich nicht einmal weiß.

Hunter wurde von Dragos, dem Erzfeind des Ordens, zu einer äußerst tödlichen Killermaschine ausgebildet, die keine Gefühle, keine eigene Meinung und keinen eigenen Willen besitzt. Doch Hunter war von Anfang an anders. Er wollte anders sein und nicht mehr als Marionette missbraucht werden. Und ihm gelang es sich von Dragos zu befreien und ist dem Orden beigetreten, die sich zum Ziel gemacht haben, Dragos und seine Jäger zu vernichten. 

Ich mochte Hunter von Anfang an. Er ist ein sehr verschlossener Charakter und immer noch genauso gefühlskalt, wie zu seiner Zeit bei Dragos. Aber irgendwie mag ich diese Gefühlskalte bei ihm, da er dadurch sehr rational denkt und sich nicht von Gefühlen leiten lässt. Doch im Laufe der Handlung verändert er sich. Er entwickelt Gefühle und sogar Liebe. Und das alles zu einer ehemaligen Gefangene von Dragos.
Corinne wurde 75 Jahre von Dragos und seinen Helfern gefangen gehalten und auf äußerste Missbraucht. Doch sie haben sie nicht gebrochen. Genau diese stärke hat mir an ihr am meisten gefallen. Sie hat nicht einfach nur überlebt, nein sie ging auch psychisch soweit ohne Schäden aus dieser Gefangenschaft und Folter heraus und dies aufgrund eines einzigen Zieles.

Ich war doch sehr überrascht von Hunters Wandlung von diesem eiskalten Mann hinzu zu einem Gefühlvollen. Das habe ich so einfach nicht erwartet und vor allem nicht so schnell. Ich mochte seine Art vorher fast lieber, aber es war nur logisch, dass auch er sich wandeln musste, sonst wäre keine Liebesgeschichte daraus entstanden. Eigentlich war sein Verhalten und seine Handlungen zum Teil richtig niedlich. 
Die Liebesgeschichte der Beiden ging mir zum Teil etwas zu schnell. Aber es war einfach nicht genügend Platz im Buch für eine ausschweifende Handlung und so mussten die Beiden sich einfach etwas beeilen.  
Spoiler 
Bei einer Szene spürte ich das am deutlichsten. Erst redeten sie von Corinnes Gefangenschaft und was sie alles erdulden musste und plötzlich landen sie zusammen im Bett. Wer so etwas durchgemacht hat, wird wohl kaum sofort mit jemanden schlafen, den sie gerade einmal ein paar Tage kennt und vor allem nicht nach so einem Gespräch. Also wirklich. Das ist aber auch mein einziger Kritikpunkt an ihrer Liebesgeschichte.
Spoiler Ende
Das Buch scheint auf den Blick eine Art Lückenfüller zu sein. Der große und ersehnte Showdown steht noch aus und ich glaube wirklich er wird gewaltig. Die Story um Hunter und Corinne war zwar interessant und spannend und ich habe sie gerne gelesen, doch sie nahm für mich nicht genug Platz in Anspruch. Was ich allerdings gut fand, dass man endlich mehr über Hunters Vergangenheit erfahren und auch was er in Miras Augen gesehen hatte. 
Meiner Meinung nach waren die Nebenhandlungen ein winziges Bisschen präsenter. Jedes Mal wenn es um die Beiden spannend wurde kam wieder ein Kapitel von der Nebenhandlung. Ich möchte ja gar nicht sagen, das diese nicht wichtig waren, sie waren sogar richtig gut und vorantreibend für die weiteren Geschehnisse, doch so wirklich gab es keine Haupthandlung. Es hielt sich alles in der Waage. 
Besonders toll fand ich die Nebenhandlung um Tess und Dante. Hach ja, sie haben nun nicht nur sich selbst, sondern auch ihr kleines Wunder. (<--- Das ist kein Spoiler, war ja klar, dass das Baby nun kommen musste ^^)

Es gab einige unerwartete Wendungen, die ich so einfach nicht erwartet hätte und die mich total überrascht haben. Vor allem das Ende war einfach nur "Oh bitte nicht. Nein!". Trotz kleiner Schwächen fand ich auch diesen Buch wieder gut und es brachte die Geschichte um den Orden auf eine neue Ebene. Die Mischung aus Spannung und Liebesgeschichte war wieder einmal gelungen. Ich werde es definitiv nicht zum letzten Mal gelesen haben aber es war auch nicht der beste Teil dieser Reihe aber auch nicht der schlechteste. Obwohl ich eigentlich kein Buch der Midnight Breed Reihe als schlecht bezeichnen würde, manche waren halt besser als die andere.

Ich bin total gespannt wie es weiter geht. Da ich hier nicht weiter Spoilern möchte, kann ich zu der Handlung nicht mehr schreiben, auch wenn ich es gerne gemacht hätte. Wie gesagt das Ende war einfach so überraschend und unerwartet und vor allem so offen. Wann kommt nochmal das nächste Buch heraus?

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