Bitte keine Rezensionsanfragen mehr...

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Edit: Da sich viele nicht einmal die Mühe machen ein paar Zeilen zu lesen, die ganz am Anfang des ersten Blogpost stehen, habe ich die Überschrift geändert und schreibe es auch noch einmal kurz hierher: BITTE SCHICKT MIR KEINE ANFRAGEN MEHR!!! ICH SCHREIBE KEINE REZENSIONEN MEHR!!!
Aus diesem Grund habe ich auch meine Mailadresse überall herausgenommen.


Liebe Autoren und Autorinnen,

erst einmal vielen Dank, dass Ihr auf meinem Blog aufmerksam geworden seit. Auch, dass Ihr mir Rezensionsanfragen schickt, doch wer sich auch nur ein paar Sekunden Zeit nimmt, wird feststellen, dass mein letzter Post vom 19.Juni.2013 stammt. Meine letzte Review liegt sogar noch länger zurück und zwar fast 2 Jahre (Juli 2012). Daran sieht man, dass ich keine mehr schreibe. Ich lese zwar weiterhin noch sehr viel, doch durch meine Arbeit als Lektorin bewerte ich Bücher nun anders, viel kritischer und dadurch würde ich den meisten Büchern, die ich bisher rezensiert habe auch alle mindestens 0,5 Punkte Abzug geben. Ich suche regelrecht Fehler und wenn mir Indiautoren ihre Bücher zum rezensieren schicken würden, kann ich von vornherein sagen, dass ich daran kein gutes Haar lassen würde, da diese meist unlektoriert sind.

Also vielen Dank für die Anfrage aber meine Antwort wird immer "Nein Danke, ich möchte Ihr Buch nicht rezensieren." lauten.


Liebe Grüße
Mia
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Immer diese Ungeduldigen

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Gleich zu Anfang, der Blog schläft immer noch und wird es auch noch eine Weile. Aber das folgene muss einfach raus.

Ich weiß, dass Leser zum ungeduldigen Volk gehören, auch ich zähle mich dazu. Ich kann es nie erwarten, dass von meinen Lieblingsautoren und -autorinnen endlich etwas Neues erscheint. Hibbele ungeduldig auf das Erscheinungsdatum hin, bestelle schon Monate im voraus und wenn ich es erst 3 Tage nach dem Stichtag bekomme, bin ich schon etwas genervt. Da geht dann der Buchhamster mit mir durch. Momentan schaffe ich es nicht mal Bücher zu lesen, die ich schon monatelang besitze, aber erst mal haben, dass kennt ihr bestimmt.

Doch manche übertreiben es etwas. Werden ungehalten und zum Teil sogar beleidigend dem Verlag oder der Autorin gegenüber, wenn es etwas länger dauert. Ein aktuelles Beispiel, auf das ich nicht näher eingehen möchte, zeigt mal wieder deutlich, dass Facebook auch seine Schattenseiten hat.

Kleine bzw. mittelständische Verlage geben meist kein konkretes Erscheinungsdatum an, nur ein ungefähres. Denn wenn das Buch fertig ist, dann ist es fertig und nicht eher. Manche Leser haben gar keine Vorstellung, wie viel Arbeit ein Buch macht. Einfach schreiben und dann auf den Markt werfen ist nicht. Natürlich fängt es beim Autor an. Er oder sie muss sich hinsetzen und die Fantasie fließen lassen, allein sich etwas Neues zu überlegen dauert schon seine Zeit. Dann kommt der Schreibprozess, mal küsst einem die Muse nur leicht, an anderen Tagen leckt sie einen von unten nach oben ab und man schafft wahnsinnige 10.000 Wörter am Tag. Aber es gibt auch Tage, da lässt sie sich gar nicht Blicken und dann sitzt der Schreiberling da und zweifelt an sich, gibt Vermisstenanzeigen auf.

Schreiben dauert nun mal seine Zeit und hetzten lässt sich niemand gerne. Hinzu kommt noch, dass die meisten Autoren nicht allein vom Schreiben leben können. Sie haben zum Teil Vollzeitjobs, hinzu kommt dann auch noch die Familie, Freunde, Haustiere. Die möchten auch nicht vernachlässigt werden. All das fließt in die Schreibzeit hinein. Ein Buch entsteht nicht über Nacht.
Wenn der Autor/die Autorin "Ende" unter sein/ihr Manuskript gesetzt hat, ist seine/ihre Arbeit noch lange nicht zu Ende. Jetzt fängt das überarbeiten an; funktioniert die Szene so, sollten hier und dort eventuell mehr Details hinein etc. pp. . Wenn alles überarbeitet ist, lesen manche Autoren ihr Werk noch gefühlte 1000 Mal durch, um ja keinen Fehler zu übersehen. Erst wenn sie damit zufrieden sind, geht es an den Verlag.

Wer jetzt denkt, dass es ab jetzt schnell gehen wird, irrt sich wieder. Ich arbeite seit Februar 2012 als freie Lektorin für einen Erotikverlag. Ich weiß also, wie lange es manchmal dauern kann, bis ein Roman endgültig erscheint. Es geht nach der Einreichung durch mehrere Hände. Natürlich bekommt es erst der Verleger oder in meinem Fall die Verlegerin. Insofern es ein angefordertes Manuskript ist, geht es relativ schnell an den Lektor oder die Lektorin. Manchmal kann es auch ein paar Wochen oder Monate dort liegen, je nach Betrieb. Wenn der Lektor dann das Manuskript vor sich auf dem Bildschirm liegen hat, geht die Arbeit richtig los. Ich spreche aus Erfahrung, kein Autor/Autorin schreibt Veröffentlichungsreif. Man ist als Lektor eine Art Detektiv, man muss all die kleinen bösen Fehler finden, sei es Rechtschreib-, Grammatik-, Perspektiven- oder die manchmal witzigen Logikfehler. All das muss gefunden werden. Dinge müssen gestrichen oder verändert werden. Auch das dauert seine Zeit. Ich bilde mir mal ein, dass ich schnell bin und schaffe ein MS in circa 3-6 Tagen, je nach Aufwand. Meistens arbeite ich aber kein Manuskript komplett in einer Woche durch, dass kann sich gut und gerne auch mal 1 Monat hinziehen. Denn wie auch die Autoren, arbeiten viele Lektoren freiberuflich und haben noch andere Jobs parallel.
Also nach der Verlegerin geht es zur Lektorin, die verbessert, Kommentare gibt, wie es stimmiger werden könnte, und und und. Danach geht es zurück zur Autorin, die dann alles ändert und korrigiert, was die böse Lektorin gefunden hat. Erst wenn dieser Prozess vorüber ist und alles wieder gefühlte 1000 Gegengelesen wurde, geht es an den Verlag zurück.

Doch noch immer ist die Arbeit nicht vorbei und das Buch erscheint, denn es geht nun in das Korrektorat. Dort werden noch einmal Kommas und die Rechtschreibung kontrolliert. Inhaltlich stimmt ja jetzt alles (müsste). Danach geht es wieder zur Autorin, die noch einmal drüber schaut. Erst wenn sie 100%-ig zufrieden ist, geht es an den Verlag zurück. Ab jetzt dauert es nicht mehr lange. Das Buch steht schon seit einer Weile in der Vorschau, die Leser werden hibbelig. Doch nun muss ein Cover gefunden werden. Meist geschieht das parallel zum Korrektorat oder sogar schon früher. Die Grafikerin muss dann das gewählte Motiv bearbeiten, retuschieren, Schriften aussuchen, alles justieren, anordnen und das Okay der Autorin und der Verlegerin abwarten. Auch das dauert wieder seine Zeit. Mittlerweile können Monate vergangen sein, doch Qualität braucht nun mal seine Zeit. Wenn alles fertig ist, das Buch, das Cover, muss es noch formatiert bzw. gesetzt werden für den Druck. Und wie sollte es anders sein, auch das braucht Zeit.

Und dann ist der große Tag da, der Verlag kündigt das Buch an, stellt das Cover vor. Alle freuen sich, denn bald ist es soweit, bald können sie das Buch oder das ebook auf dem Reader in den Händen halten. Nur noch wenige Tage und das Leserherz schlägt höher.
Die meisten freuen sich einfach, dass zum Beispiel von der Lieblingsautorin endlich wieder etwas erscheint aber dann gibt es halt die, die lieber meckern als sich zu freuen. Ihnen geht es nicht schnell genug, sie wollen das Buch sofort. Doch nur weil das Buch bzw. Cover vorgestellt wurde, heißt es nicht, dass es sofort erscheint. Das Buch muss auch noch ausgeliefert werden, bevor es zum Beispiel das große A vorrätig hat. Ebooks gehen schneller aber auch da kommen manche Portale nicht hinterher. Und der Unmut der Meckerer steigt immer mehr. Wieso ankündigen, wenn man nicht sofort liefern kann, fragen sie sich. Auch hier kann ich nur sagen, alles dauert seine Zeit.

Beim aktuellen Beispiel hätte ich am liebsten etwas dazu gesagt, tue es indirekt hiermit. Das Cover wurde enthüllt, alle freuen sich. Auch ich freue mich, denn ich habe an dem Buch mitgearbeitet, bald darf ich es in den Händen halten. Doch es gab mal wieder eine (soweit ich gesehen habe) Stimme, die sich beschwert, dass es noch 1-2 Wochen dauert, bis das Taschenbuch erscheint, eventuell auch länger. (Es war ursprünglich für Juli angekündigt, erscheint also schon früher)
Ja, sie freut sich, dass wieder ein Buch der Autorin erscheint aber ihr geht es nicht schnell genug. Ich hätte ihr am liebsten geschrieben, dass sie sich darüber freuen soll, dass es das zweite Buch der Autorin in diesem Jahr ist. Das letzte ist erst vor knapp 2 Monaten erschienen, schneller geht es nun wirklich nicht.

Also freu dich, dass sie so eine fleißige Schreiberin ist und dich ein paar Mal im Jahr mit ihren Büchern begeistert. Freu dich einfach, dass sie überhaupt etwas veröffentlicht, die Verlegerin ihr die Möglichkeit gibt, nicht nur 1 Buch pro Programm zu veröffentlichen, und meckere nicht herum, dass es dir nicht schnell genug geht! Denk dir deinen Teil, aber poste es nicht. Es ist beleidigend und nicht gerade fair. Verkünde deine Freude darüber aber behalte deinen (unberechtigten) Unmut für dich.

Wie gesagt Qualität braucht seine Zeit und jeder sollte sich im klaren darüber sein, dass Bücher verdammt viel Arbeit machen. Wer etwas anständiges zu lesen haben will und nicht bei jedem dritten Wort über Fehler stolpern will, der sollte froh darüber sein, dass ein Buch so viele Schritte durchläuft. Ab und an gibt es sogar noch einen Zwischenschritt mehr. Also seit einfach froh darüber, dass es überhaupt Autoren/Autorinnen gibt, die euch mit ihren Geschichten begeistern, euch durch eine Achterbahn der Gefühle schicken, die euch einfach glücklich mit ihren Roman machen wollen.

Meckert nicht herum, sondern schätzt die Arbeit, die dahinter steckt!

PS: Falls ich irgendwelche Schritte vergessen habe, korrigiert mich bitte ;)
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Lang, lang ist es her...

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Hier war es in den letzten Monat ziemlich ruhig, wenn nicht sogar wie ausgestorben. Was mir auch leid tut aber mir fehlen momentan die Worte. Ich lese zwar noch fleißig, wenn ich gerade mal nicht arbeite bzw. lesen gehört auch zu meiner Arbeit aber darüber darf ich nichts sagen ;)

Sobald ich anfange eine Review zu schreiben, habe ich das Gefühl, dass es furchtbar klingt. Monoton und schon einmal dagewesen, nicht originell, sondern langweilig. Was aber nicht an den Büchern liegt, sondern einfach an mir. Und ich möchte keine Reviews veröffentlichen, die nicht gut sind. Und da bin ich mir leider selbst im Weg, ich bin meine größte Kritikerin. Aber langsam habe ich das Gefühl, dass ich es in den Griff bekomme. Ich hatte jetzt eine Weile Abstand. Sobald ich mit einem Buch durch bin, schwirren mir die Worte im Kopf. Sie sind zwar noch nicht perfekt aber schon bedeutend besser als noch vor ein paar Monaten. Eventuell schaffe ich es in den nächsten Wochen, dass mir Reviews wieder leicht von der Hand gehen, die Worte und Beschreibungen gut genug sind, dass ich sie veröffentlichen kann. Ich hoffe es sehr, denn ich will nicht, dass mein Blog stirbt oder weiter vor sich hinvegetiert. 

Ich hatte im Februar vor, euch etwas über die sogenannten "Abklatsche" von Shades of Grey zu erzählen. Den Beitrag habe ich auch angefangen zu schreiben und am Anfang ging es mir auch leicht von der Hand. Aber als es dann darum ging, die einzelnen Bücher zu erklären und zu bewerten, hat mein Kopf dicht gemacht. Ich habe keinen geraden Satz herausgebracht. Daran seht ihr, ich versuche es aber es hat nicht funktioniert. Falls euch dieses Thema noch interessiert, dann versuche ich es noch einmal, denn da sind wirklich ein paar gute Bücher dabei, bei denen es sich lohnt, sie zu lesen.

Für ein Buch möchte ich aber jetzt schon die Werbetrommel rühren. Zwar dachte ich erst, es wäre auch eine SoG Kopie aber dieses Buch ist weit davon entfernt. Es ist weder in der Ich-Perspektive geschrieben, noch ist es eine Trilogie um ein einzelnes Pärchen. 
Die Rede ist von Maya Banks "Breathless Trilogy". Diesen Monat erscheint der erste Teil bei Lyx in deutsch. Ich weiß zwar nicht, wie die Übersetzung sein wird aber ich kann euch sagen, der erste Teil "Rush" ist grandios. Die Story ist interessant, mitreißend, überraschend und sehr, sehr heiß.
Falls ihr aber wie ich, zu den Originallesern gehört, so kann ich euch nur raten, kauft euch die englische Variante. Erstens, ist das Original immer besser und zweitens, falls euch Teil 1 gefallen sollte, könnt ihr euch auch gleich Teil 2 bestellen, denn "Fever" ist vor ein paar Tagen erschienen. Auch der zweite Teil ist toll, zwar nicht so ganz gut wie der erste aber auch dieser hat seinen Reiz und ich kann es kaum erwarten, dass mit "Burn" im August, der dritte Teil erscheint.

Und weil ich gerade dabei bin. Ich bin letzten Monat durch Zufall bei Facebook auf die Autorin Laurann Dohner und ihre Serie "New Species" gestoßen. Mittlerweile umfasst die Serie 10 Bände und ein Ende ist noch nicht in Sicht (Zum Glück). 
Die sogenannten New Species wurden von einem Pharmaunternehmen zu Testzwecken erschaffen. Sie besitzen sowohl menschliche als auch tierische DNA. Es gibt drei DNA Gruppen: Feline (Katzen), Canine (Hund) und Primates (Primaten). Jede hatte ihre spezifischen Eigenschaften, die sich auch auf das Aussehen auswirken. Besonders die Feline und Canine sind hierbei interessant und nehmen auch den Hauptanteil an Storys ein. Bis jetzt dreht sich nur ein Buch um eine Primatenfrau, eine sogenannte Gift Female (Traurig, was mit diesen Frauen gemacht wurde). Wie gesagt, die New Species wurden von Wissenschaftlern erschaffen und lebten im Verborgenen vor den Menschen in Laboren, bis sie gerettet wurden. Natürlich war es für die Menschen ein Schock zu erfahren, dass es diese "Kreaturen" gibt und ein paar versuchen auch auch diese auszurotten. Doch die New Species versuchen mit der Situation fertig zu werden. Sie bekommen die volle Unterstützung der US Regierung, denn die Labore wurden zum Teil von Steuergeldern finanziert, was natürlich niemand wusste. Ihnen wird eine neue Militärbasis als Zuhause gegeben, in der sie sicher vor Angriffen sind und davon gibt es einige. Sie versuchen sich ein neues Leben zu schaffen, die Freiheit zu genießen und einigen ist es vergönnt die Liebe zu finden. Was in sehr heißen, sehr vielen Sexszenen endet. Und da wären wir auch schon bei einem der Hauptbestandteile der Bücher: Sex, sehr viel Sex. Neben einer meist sehr fesselnden und abwechslungsreichen Story, geht heiß her in den Büchern. 
Ich habe die ersten sieben Bücher innerhalb einer Woche gelesen. Ich konnte einfach nicht aufhören. Zwar sind die Cover zum Teil sehr hässlich, aber dafür sind die Storys umso schöner. Ich bin mir zwar gerade nicht sicher, wem ich die Bücher empfehlen soll, aber alle, die Erotikbücher mit einem Schuss Außergewöhnlichen und einer interessanten Hintergrundstory gefällt, sind mit den Büchern von Laurann Dohner gut bedient.

Wie ihr seht, geht es wirklich langsam wieder mit dem Schreiben :)

Falls euch interessiert, was ich gerade lese, ich verschlinge im Moment "Lover At Last" von J.R. Ward. Zwar gehen mir wie immer manche Nebenhandlungen auf die Nerven aber bis jetzt finde ich es ganz gut. Allerdings will ich nach fast der Hälfte endlich mehr von Qhuinn und Blay lesen. Und ich kann mich nicht entscheiden, wer mir eigentlich mehr Leid tut. Es ist so interessant, die Gefühlswelt aller Beteiligten zu lesen. 

Für alle, die bis hier durchgehalten haben und mich noch nicht aufgegeben haben: Danke. Ich weiß es war ruhig aber noch bin ich nicht ganz aus der Welt. Ich mache kleine Schritte, bis ich die Worte wiedergefunden habe und euch Reviews präsentieren kann, die meinem kritischen Auge standhalten. 

Ich wünsche Euch noch einen schönes Wochenende.
Liebe Grüße

Mia

PS: Danke wirrewelten fürs anpieksen ;)
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